Das erste Mal
Ich kam zu dir.
War’s Neugier – oder hörte ich dein Rufen?
Ich kam
und stand
an dieser EINEN meiner Lebensstufen,
als deine Wellen brachen in mein Sein.
Du kamst zu mir.
Die Brandung deiner Flut nahm mir mein Sehnen.
Du kamst,
gabst frei
von deiner Weite, mir mein Herz zu dehnen –
und was gewesen, ward unmerklich klein.
Du gingst von mir.
Im Lied des Windes klang’s von deinen Zeiten.
Du gingst,
doch war
die Ahnung deines Wechsels ein Geleiten –
und meine Seele ließ sich darauf ein.
Ich ging von dir.
Die Tiefe meiner Seele frei an dich gebunden.
Ich ging –
dein Ruf
bracht’ mich nach Haus – ich hab’ bei dir gefunden,
im Einklang meines Schwingens still zu sein.