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Gezeiten
Bin angelangt an deinem weißen Sande.
Hier endet meiner Seele Sehnen,
wo sich auch deine Wellen lehnen
an ihre Grenze -
und mich berühren, wenn ich bei dir strande.
Unendlichkeit im Kommen und im Gehen,
in Ebbe und in Flut ein Schwingen.
Ganz leis’ im Wind geheimnisvoll ein Singen
fernblauer Weiten -
und meine Augen öffnen sich und sehen...
Du strömst in immerwährenden Gezeiten
und füllst mein Herz mit deinem Fließen aus.
Ich bin bei dir – wie du in mir – zu Haus
und finde Frieden
in der Berührung unser beider Endlichkeiten.
© Tabea
Vahlenkamp |
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