
Wann immer ich in der Natur unterwegs bin, gibt es Momente, die mir durch die Augen direkt in die Seele fallen. Die mich einladen, stehen zu bleiben und genauer hinzusehen. Ich sehe, ich fühle - und bin ganz im Hier und Jetzt. Der Griff zur Kamera hat immer damit zu tun, dass ich berührt bin.
Immer wieder versuche ich zu greifen, was da eigentlich passiert und immer wieder finde ich keine Worte, die dieses Angerührtsein angemessen beschreiben könnten. Ich nehme wahr, nehme an, was ich sehe. Und ich halte inne, spüre den "Puls des Moments" und lasse mich darauf ein. Die Zeit dehnt sich, der Alltagslärm ist nicht mehr hörbar, in mir wird es still, manchmal mitten im Sturm. Ich komme an, schwinge mit, erkenne mein Bild, richte die Kamera ein und löse aus. So entstehen Bilder aus der Berührung durch die Natur.